Skulpturen

wahrscheinlich von Josef Flossmann

Der Münchner Bildhauer tritt durch Giebelfiguren am Bayerischen Nationalmuseum im Jahr 1897 hervor. Für Theodor von Fischer skulpiert er 1899 allegorische Maskarons am Bismarckturm am Starnberger See. Er schafft Reliefs für Alfred Messel am Wertheimbau in Berlin (1903). Dekorative Bauplastik entsteht für Richard Riemerschmid und für German Bestelmeyers Erweiterungsbau der Universität. Die Figuren des Augustinus, des Papias, Solons, des Hippokrates, Aristoteles und Archimedes, welche die Fakultäten an der Fassade zur Amalienstraße personifizieren, gehen auf Flossmann zurück. Das Portal der Schule in Schwabing (1900) sowie Skulpturen an mehreren anderen Schulbauten Münchens, die Reliefs an der Max-Josephbrücke, die monumentale Gestalt der "Mutter Erde", die ihre Kinder mit ihren Früchten nährt, stammen von ihm. Der Paulanerbrunnen am Mariahilfplatz (1905) zeigt das auf ein hohes Marmorpostament gestellte Standbild des heiligen Franz von Paula, des Ordenstifters der Paulaner, dem die Au das Paulanerkloster verdankt.

 

Reliefs

möglicherweise antike Terracotten